Durch Bewegung bekommen in der Sprache bildhaft verpackte Emotionen Ausdruck und werden so im Körper spürbar. Dem erdrückenden Gefühl eines an Depression erkrankten Menschen kann mit Hilfe der Bewegung zunächst Ausdruck und dann durch die einladende leichte Art eines Seidentuchs eine neue Körpererfahrung gebracht werden.

Bei der Aktivierung des Körpers werden nicht nur natürlicherweise Glückshormone ausgeschüttet, sondern auch Erfahrungen körperlicher und seelischer Art verdeutlicht (siehe Leibgedächtnis, Fuchs) und können durch den Bewegungsprozess verarbeitet werden.

In der Tanz- und Bewegungstherapie wird nicht nur die Musik als Hilfsmittel, sondern auch Bälle, Tücher, Fächer, Stöcke (Escrima), Bohnensäckchen, etc. zur Unterstützung eingesetzt.

Noch nie der beste Tänzer auf der Tanzfläche gewesen? Auch die Tanz- und Bewegungstherapie erwartet keine Vorkenntnisse oder hat professionelle Ansprüche; Spaß und Freude am Bewegen, am Erfahren des eigenen Körpers sind die Voraussetzung um dieses Medium nutzen zu können.

 

Die Behandlungsformen ersetzen keine fachärztliche Diagnose oder notwendige therapeutische Maßnahmen.
Der Gesetzgeber gibt vor, Sie darüber zu informieren, dass das hier beschriebene therapeutische Angebot kein psychotherapeutisches Angebot im Sinne des Psychotherapeuten Gesetzes § 1 Abs. 1 darstellt.

 

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